Klein (Chli) Furkahorn 3025

Klein (Chli) Furkahorn 3025
Region:Welt »  Schweiz »  Uri
Tour Datum:21 Juli 2020
Wandern Schwierigkeit:T4 – Alpinwandern
Wegpunkte: Furkapass – Hotel Furkablick 2427 m (64) P.2814m 2814 m (19) Klein Furkahorn 3026 m (92)
Geo-Tags: CH-UR   CH-VS 
Zeitbedarf:3:00
Aufstieg:596 m
Abstieg:596 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PP beim Hotel Furkablick

Das Klein (Chli) Furkahorn, ein Gipfel in dieser wunderschönen Gegend und sehr dankbar wenn man, oder eben frau, alleine unterwegs ist. Es ist das dritte mal das ich hier bin. Erst war ich auf dem Galenstock, später auf dem Gross Furkahorn. Beides wunderbare Touren. So zog es mich wieder hierher da ich etwas alpines machen wollte.

Ich starte direkt beim PP gegenüber des Hotels Furkablick und steige den Weg Richtung P2626 hoch. Dort nehme ich die Abzweigung zu P2814. Es ist so schön dort oben und es waren an dem Tag weniger Töfffahrer unterwegs als sonst, da das Wetter etwas zweifelhaft war. Es wäre also die pure Ruhe gewesen…ja, gewesen, den auf dem Furkastock wird gebaut und die ganze Zeit dröhnte der Presslufthammer. 

Bei P2814 erreiche ich den Grat, hier beginnt der steinige und felsige Abschnitt und ab hier lasse ich den elenden Presslufthammer hinter mir. Hier beginnt für mich die Schönheit der Tour. Einmal gehe ich auf Pfaden, dann wieder über Blockgelände und auch mal über Schnee. Die Markierungen sind mehr oder weniger gut auffindbar, und sonst suchte ich mir den Weg so. 

Als das Gipfelkreuz in Sichtweite ist dachte ich schon, es gehe steil im Schotter nach oben, aber bevor ich mir weitere Gedanken machen konnte sah ich, dass es direkt über den Grat zum Gipfel geht. Herrlich hier oben, diese Tour ist einfach klasse. 

Meine Gipfelrast ist kurz, da hinter mir dicke schwarze Wolken kommen und zu sehen war, dass es im Grimselgebiet wohl gerade regnete. So machte ich mich eilig an den Abstieg da ich dachte, dass die Schlechtwetterfront früher als angekündigt gekommen war. Doch es ist nur ein kurzer Schauer, danach zieht die Front vorbei. Somit nehme ich den Abstieg wieder etwas gemächlicher. 

Das Ende des Grates und dem weiteren Abstieg erreiche ich so ziemlich genau um 12 Uhr, was heisst, dass auf der Baustelle des Furkastocks Mittagspause war. So konnte ich die ersehnte Stille beim Abstieg geniessen. So soll es doch sein, und das tat so gut! 

Fazit: wieder eine herrliche Tour im so schönen Furkagebiet. Diese schroffen Felsen, die Wolken welche auf Augenhöhe vorbeiziehen und das Blockgelände, genau das liebe ich. Stundenlang könnte ich einfach dort oben „sein“ und geniessen. 



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